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portada Das Mdchenkonzentrationslager Uckermark: Beitrge zur Geschichte und Gegenwart (en Alemán)
Formato
Libro Físico
Editorial
Año
2025
Idioma
Alemán
Encuadernación
Tapa Blanda
Dimensiones
20.5x14.5x2 cm
ISBN13
9783897712041

Das Mdchenkonzentrationslager Uckermark: Beitrge zur Geschichte und Gegenwart (en Alemán)

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Reseña del libro "Das Mdchenkonzentrationslager Uckermark: Beitrge zur Geschichte und Gegenwart (en Alemán)"

Nur zwei Gedenktafeln auf dem Uckermark-Gelnde erinnern heute an das 'Jugendschutzlager Uckermark', in dem von 1942 bis 1945 ca. 1.200 Mdchen und junge Frauen inhaftiert waren. Das Lager in unmittelbarer Nhe des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrck gehrt zu den vergessenen Konzentrationslagern Deutschlands. Es galt lange Zeit als Teil des Frsorgesystems, in dem als 'asozial' eingestufte junge Frauen 'erzogen' werden sollten. Da es sich bei der Jugendfrsorge nie um ein unpolitisches Helfen handelte, belegen die Beitrge ber das nationalsozialistische Frsorgesystem, das keinen Raum fr ein von der gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten lie.Anhand von Akten rekonstruieren die AutorInnen die Einweisungspraxis in das Lager und zeigen die enge Verzahnung zwischen Frsorgeeinrichtungen, Polizei und dem 'Kriminalbiologischen Institut' auf. Die unmenschlichen Bedingungen in dem 'Jugendschutzlager', zu denen Zwangsarbeit u.a. fr Siemens, ein absolutes Redeverbot, Schikanen und Strafen sowie eine katastrophale Unterversorgung gehrten, schildern mehrere Zeitzeuginnen in eindringlichen Berichten. Wir Jungen haben ja noch nicht gelebt. Wir haben vorher nicht gelebt und nachher nicht, beschreibt Kthe Anders die Auswirkungen der Uckermark-Zeit auf ihr Leben.Die berlebenden des Lagers, das in den letzten Kriegsmonaten auch als Vernichtungslager v.a. fr Frauen aus dem KZ Ravensbrck benutzt worden war, kmpfen bis heute um ihre Anerkennung als Verfolgte und um eine Entschdigung, von der sie - in Fortsetzung der Diskriminierung durch die Nazis - als 'Asoziale' ausgeschlossen werden. Ausgrenzung und Verdrngung spiegeln sich auch im heutigen Umgang mit dem Gelnde des Mdchen-KZ und Vernichtungslagers wider. Nachdem das Gelnde jahrzentelang militrisch genutzt worden war, sind kaum noch Spuren des Lagers vorhanden. Die Erforschung des Gelndes steht bis heute aus, nur auf einem Teilstck konnten im Rahmen internationaler workcamps Ausgrabungen durchgefhrt werden und damit das ehemalige Lager sichtbar machen.Zur 2. AuflageDer Sammelband wurde berarbeitet, aktualisiert und um vier Beitrge erweitert. Die inhaltliche Anordnung der Artikel, erstens historische Forschung zur Entstehung des Jugendschutzlagers Uckermark, zweitens Zeugnisse von berlebenden und drittens aktuelle politische Diskussionen wie Entschdigung der berlebenden sowie die Diskussion um die Gestaltung des Gelndes des Lagers Uckermark, wurde beibehalten.Zu den neuen Beitrgen:Christa Schikorra beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Frsorge, Psychatrie und Polizei bei der Disziplinierung von weiblichen Jugendlichen, die in das Mdchen-KZ Uckermark eingewiesen wurden. Es wird deutlich, dass den PraktikerInnen der Frsorge sowie den rzten ein abgestuftes Handlungsinstrumentarium von Anstaltseinweisungen, Arbeitshaus und Jugendschutzlager zur Verfgung stand und auch genutzt wurde.Katja Limbcher beschreibt die Nachkriegskarriere einer Kriminalbeamtin, die von 1942 bis 1945 Jugendschutzlager Uckermark als Aufseherin ttig war. Unmittelbar nach Kriegsende als Frsorgerin im Gesundheitsamt angestellt, wurde ihre Ttigkeit als Aufseherin im Jugendschutzlager als berufliche Qualifikation gewertet. Die personellen wie auch ideologischen Kontinuitten in der bundesdeutschen Frsorge der Nachkriegszeit spiegeln sich hier wieder.Der zweite Teil des Buches wird um zwei Zeitzeuginnenberichte ergnzt. Ursula H. war von 1944 bis zur Auflsung des Lagers 1945 in dem Jugendschutzlager Uckermark als 'Asoziale' inhaftiert. Bis an ihr Lebensende im August 2002, nur zwei Monate nach ihrer Anerkennung als Verfolgte des NS-Regimes, hatte sie mit den gesundheitlichen und psychischen Folgen der Haft kmpfen. Anita K. kam nach Aufenthalten in verschiedenen Erziehungseinrichtungen in das Jugendschutzlager Uckermark. Als das Lager im Januar 1945 teilweise aufgelst wurde, kam sie nach Ravensbrck und von dort aus auf den Todesmarsch Richtung Norden. Ende April 19

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El libro está escrito en Alemán.
La encuadernación de esta edición es Tapa Blanda.

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