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Denkmaschinen. Ein Spiegel, der uns zeigt, was Denken wirklich ist (en Alemán)
Erik Gieske (Autor) · Independently published · Tapa Blanda
Quedan más de 100 unidades
$ 36.690Stellen Sie sich vor, Sie lesen einen Aufsatz Ihres Kindes. Der Text ist brillant. Präzise. Berührend. Dann tippen Sie einen Absatz in ChatGPT und erhalten nahezu denselben Text zurück.
Was empfinden Sie in diesem Moment? Nicht nur Ärger. Sondern eine tiefere, beunruhigendere Frage: Was haben wir eigentlich gebaut?
DENKMASCHINEN. EIN SPIEGEL, DER UNS ZEIGT, WAS DENKEN WIRKLICH IST ist das Buch, das diese Frage nicht wegdefiniert, sondern gründlich entfaltet. In 23 sorgfältig konzipierten Kapiteln führt es durch das größte Rätsel unserer Zeit: Was ist künstliche Intelligenz wirklich? Und was zeigt sie über uns?
Die Antwort ist keine Beruhigung. Sie ist eine Einladung.
KI ist kein denkender Computer. Kein allwissendes Wesen. Kein Feind. Sie ist etwas weitaus Faszinierenderes: ein Spiegel. Einer, der nicht unser Gesicht, sondern die tiefsten Strukturen unseres Denkens, unserer Sprache, unserer Überzeugungen reflektiert und uns zwingt, all das neu zu definieren.
Dieses Buch unternimmt diese Erkundung nicht als Fachwerk, sondern als europäische Reise: geleitet von kritischer Philosophie, humanistischer Tradition und dem Anspruch, dass technologische Aufklärung keine Frage des Studiums, sondern der Haltung ist.
Was Sie in diesem Buch erwartet:
Teil I: Die Maschine
Warum führt das schlichte Vorhersagen des nächsten Wortes zu scheinbarem Verstehen? Wie lernt ein System aus Daten, ohne dass jemand Regeln einprogrammiert? Sie werden Transformer-Architektur, neuronale Netze und maschinelles Lernen so begreifen, wie man einen Motor verstehen kann, ohne Mechaniker zu sein: durchdringend, nicht überwältigend.
Teil II: Der Mensch
Wird KI Ihren Job gefährden? Kann Demokratie funktionieren, wenn Deepfakes die gemeinsame Wahrheitsbasis erodieren? Was bedeutet es, wenn ein Berliner Radiologe einer Maschine mehr vertraut als seinem eigenen Urteil und trotzdem dankbar dafür ist? Dieser Teil handelt nicht von der Technik. Er handelt von uns.
Teil III: Die Kontrolle
Das Alignment-Problem: Wie lehrt man einer Maschine Werte, wenn wir uns selbst über diese Werte nicht einig sind? Was leistet der EU AI Act wirklich? Wer entscheidet über die Regeln dieser Denkmaschinen: eine Handvoll Technik-Milliardäre in Kalifornien oder wir als Bürgerinnen und Bürger?
Teil IV: Der Horizont
Was hätte Kant zu GPT-4 gesagt? Was bedeutet es, ein Mensch zu sein in einer Welt, in der Maschinen zunehmend vermeintlich menschliche Domänen besetzen? Und welche Zukunft wollen wir gestalten statt erleiden? Dieser Teil verbindet die KI-Debatte mit dem reichen Erbe europäischer Philosophie und endet bei der dringendsten Frage von allen: Was ist der Kern des Menschseins, der bleibt, wenn die Maschinen alles Übrige übernehmen?
Dieses Buch ist nicht für Menschen geschrieben, die TensorFlow beherrschen wollen.
Es ist für die Lehrerin in Freiburg, die plötzlich nicht mehr weiß, was sie eigentlich bewertet. Für den Ingenieur im Mittelstand, der verstehen will, ob er in das richtige System investiert. Für den Vorstand, die Ärztin, den Studierenden, den Rentner, der die Debatten um ihn herum nicht mehr einordnen kann.
Für alle, die in dieser Welt leben und nicht von ihr getrieben werden wollen.
Nach der Lektüre werden Sie:
erklären können, warum KI nicht denkt, aber trotzdem erschreckend kompetent ist
zwischen medialem Hype und substanziellem Fortschritt unterscheiden können
Alignment-Problem, Bias und Regulierung einordnen, ohne Informatikerin zu sein
verstehen, was Sprachmodelle über Kreativität, Urheberschaft und Wahrheit bedeuten
eine eigene, begründete Position in der wichtigsten gesellschaftlichen Debatte unserer Zeit vertreten
KI zeigt uns nicht die Zukunft. Sie zeigt uns uns selbst.
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